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Erstell ganz einfach eine Persona
für dein Produkt!

Eine gut entwickelte Persona macht deine Zielgruppe für dich greifbarer und kann dir bei Entscheidungen über deine Unternehmenskommunikation oder Produktentwicklung als Orientierung dienen. Außerdem hilft sie dir, ein Team von Mitarbeiter*innen auf einen Stand zu bringen, ohne abstrakt kommunizieren zu müssen. Wenn’s darum geht zielgruppengerecht zu arbeiten, kannst du in Zukunft einfach fragen:
Würde das der Persona gefallen?

So entsteht deine Persona:

Personas sind fiktive Vertreter*innen deiner Zielgruppe – sie dürfen also pointiert gestaltet werden. Pass dabei aber auf, dass du am Ende nicht einfach nur Stereotype bedienst. Üblicherweise erstellst du nicht nur eine, sondern mehrere Personas. Eine einzige Persona kann nie die ganze Bandbreite deiner Zielgruppe abbilden - muss sie auch nicht. Und wie geht das jetzt?

Sehr einfach. Ich geb dir Schritt für Schritt ein paar Fragen und Anregungen mit, die dir helfen sollen, deine Persona zu gestalten und herauszufinden, wie sie zu deinem Produkt steht. Du musst nicht alle Fragen beantworten – nimm dir einfach das heraus, was für dich wichtig ist (und ergänze alles, was dir fehlt).

Schritt 1: Grundlagen

  • Gib deiner Persona einen realistischen Namen und einen sprechenden Spitznamen.

  • Definiere demografische Angaben wie Alter, Geschlecht, Herkunft, Ausbildung, Jobsituation, Familienstand, Religionsbekenntnis,…

  • Wie spricht deine Persona? Leg ihr einen Satz in den Mund, der ausdrückt, was ihr wichtig ist.

  • Wie sieht deine Persona aus? Such dir ein realistisches Bild, das zu ihr passt.

Schritt 2: persönlicher Hintergrund

  • Welche Hobbies hat deine Persona?

  • Wer sind ihre besten Freundinnen und Freunde?

  • Welche Zeitung liest sie? Liest sie überhaupt Zeitung?

  • Was kannst du über ihren Musikgeschmack oder ihre Essgewohnheiten sagen?

  • Ist sie eher Smombie oder Nature Lover?

  • Was mag sie gern? Was treibt sie auf die Palme?

Schritt 3: Tagesablauf

  • Wann steht deine Persona auf? Wann geht sie schlafen?

  • Hat sie regelmäßige Termine oder ist jeder Tag anders?

  • Wann ist sie für andere da? Und wann hat sie mal Zeit für sich?

  • Welchen Teil des Tages mag sie am liebsten?

  • Nutzt sie öffentliche Verkehrsmittel, das Rad oder das Auto?

Schritt 4: Herausforderungen und Ziele

  • Was frustriert deine Persona? Worüber könnte sie sich stundenlang ärgern?

  • Wovon hat sie sich schon oft gedacht: „Es muss doch eine bessere Lösung geben!“

  • Wonach sucht sie schon seit Jahren, weil es ihr Leben verbessern würde?

  • Was heißt eigentlich besseres Leben für sie?

  • Wonach strebt sie? Was ist ihr wichtig?

  • Was möchte deine Persona erreichen?

Schritt 5: Erwartungen

  • Welches Problem kannst du für deine Persona lösen?

  • Welche Erwartungen hat sie an ein gutes Produkt?

  • Was erwartet sie sich von dir als Unternehmer*in?

  • Wie möchte sie mit dir kommunizieren können?

  • Welche Serviceleistungen setzt sie voraus?

Schritt 6: Emotionen

  • Wie fühlt sich die Persona mit deinem Produkt?

  • Verleiht es ihr Status?

  • Kann sie es mit anderen teilen?

  • Macht es sie stärker oder hilft es ihr die Kontrolle zu bewahren?

  • Erscheint es ihr vielleicht zweifelhaft? Warum?

Schritt 7: Szenario

  • Wie kommt die Persona mit deinem Produkt in Berührung?

  • Erzählt ihr jemand anderes davon?

  • Macht Social Media-Werbung sie darauf aufmerksam?

  • Entdeckt sie es zufällig im Geschäft oder ist sie extra deshalb hingegangen?

  • Kauft sie es sofort oder kann sie es vorher ausprobieren?

Schritt 8: ideales Angebot

  • Nach allem, was du bisher über deine Persona weißt: Wie sieht dein ideales Angebot an sie aus?

  • Welche Website würde sie ansprechen?

  • Welche Serviceleistungen kannst du ihr anbieten?

Geschafft!

Wenn du dich wirklich durch all diese Fragen gearbeitet und dich intensiv mit deiner Persona beschäftigt hast, kann ich nur sagen: Gratulation!
Du hast eine sehr detaillierte Persona entwickelt und eine ungefähre Idee davon, wie ein ideales Angebot für sie aussehen müsste.
Jetzt heißt’s dranbleiben, die richtigen Schlüsse ziehen und gut kommunizieren. Dafür wünsch ich dir viel Erfolg!

Wenn du nach mehr Tipps zur Verbesserung deiner Unternehmenskommunikation suchst, folge mir doch einfach auf Instagram.

Ich freu mich auch über dein Feedback! Schreib mir einfach an:

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