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4 Tipps für eine verbesserte Seitenladezeit

Du musst nicht viel Aufwand betreiben, um deine Seitenladezeit zu verkürzen und damit was für Website-Besucherinnen, Google und die Umwelt zu tun. Versprochen!


Website Ladebalken
Mike von den Bos, Unsplash.com

Zwei bis drei Sekunden - länger sollte eine Webseite nicht benötigen, um ihre Inhalte zu laden. Alles, das länger dauert, empfinden wir als Anwenderinnen als (zu) lange und irgendwie mühsam. Zwei bis drei Sekunden – das ist einerseits viel Zeit, aber andererseits kann das bei viel Content, vor allem bei vielen (bewegten) Bildern auch schon mal eng werden.


Da ist es gut, dass Wix schon einiges unternimmt, um deine Seite schnell zu halten. Zum Beispiel wird für die Ausgabe deiner Bilder standardmäßig lazy loading verwendet. Das heißt, die Bilder werden erst geladen, wenn sie auf deiner Seite sichtbar sein müssen, also z.B., wenn du in den relevanten Bereich scrollst. Außerdem verwendet Wix ein Content Delivery Network (CDN) – also ein Netzwerk von miteinander verbundenen Caching-Servern – um deine Seite zu laden. Aber natürlich geht trotzdem immer noch mehr. Um deine Seitenladezeit noch weiter zu optimieren, findest du hier deshalb noch ein paar Tipps.


  • Optimiere deine Fotos Grundsätzlich hilft Wix zwar bei der Optimierung der Bildladezeit schon mit, aber du kannst trotzdem noch was zu einer höheren Ladegeschwindigkeit beitragen: Lade nur für Web optimierte Bilder in deine Mediendatenbank hoch. Eine Bilddatei sollte nicht 2 MB groß sein. Für ein optimiertes Fullscreenbild solltest du mit 200 KB oder weniger auskommen können. 200 KB ist eigentlich schon sehr groß…

  • Verwende Schriftarten und -stile mit Bedacht Die Ladezeit von unterschiedlichen Schriftarten wird oft unterschätzt, aber diese Zeichensätze zu laden kann viel Zeit und Energie fressen. Versuche deshalb so wenige unterschiedliche Schriftarten und -stile wie möglich zu verwenden. Mit zwei Schriftarten in je einem dünnen und einem fetten Schnitt kannst du schon sehr viel Struktur in deine Texte bringen. Mehr braucht’s eigentlich fast nie.

  • Geh sparsam mit Animationen um Bewegte Bilder können die Ladezeit empfindlich erhöhen – das gilt für Animationen genauso wie für Videos. Geh also sparsam mit solchen Elementen um und verwende sie im Zweifelsfall nicht gleich in der Hero-Section (also dem ersten sichtbaren Bereich) deiner Homepage.

  • Optimiere die mobile Version deiner Webseite Ein Smartphone-Display ist deutlich kleiner als eine Desktopversion. Pass also deine Bildgrößen an und blende Inhalte, die du für deine Smartphone-Erfahrung nicht brauchst, einfach aus. Durch eine Bildgallerie mit 20 Bildern muss man ganz schön lange scrollen oder sliden. Da ist es evtl. besser nur die fünf besten Bilder herauszunehmen und den Rest auf kleinen Bildschirmen nicht anzuzeigen.


Und was bringt dir das alles? Sehr viel!

  1. Deine Website-Besucherinnen sind nicht genervt, weil sie ewig auf das Laden deiner Seite warten mussten.

  2. Google listet deine Webseite ein Stück weiter oben, weil du deine Besucherinnen nicht mit langen Ladezeiten nervst.

  3. Du sparst bei jedem Seitenaufruf Energie und tust so dem Planeten (und damit uns allen) was Gutes.


Das alles ist nicht allzu viel Arbeit. Deine Website-Besucherinnen und die Umwelt werden’s dir trotzdem danken. Es kommt auch auf die kleinen Dinge an.